Schloss Neuschwanstein

Die berühmteste Schöpfung König Ludwig II. steht an der alten Grenzscheide zwischen Bayern, Tirol und Schwaben: das beeindruckende Schloss Neuschwanstein. In der majestätischen Hochgebirgswelt des sagenumwobenen Schwangaus präsentiert sich das Schloss als mächtige Königsburg. Auf besonderen Wunsch des Königs wurde das Schloss “im echten Stil der alten deutschen Ritterburgen” erbaut – also mit unzähligen Türmen, Zinnen und Giebeln.

 

Schloss Linderhof

 

Das Schloss Linderhof am Fuß der Ammerberge übertrifft in Architektur und Anlage sogar noch alle anderen Königsschlösser des Märchenkönigs. Hinter der „Königlichen Villa“ schwelgt die üppige Innenausstattung im Stil des zweiten Rokoko. Seinen Reiz verdankt das Schloss auch einem 50 Hektar großen, kunstvoll angelegten Landschaftsgarten mit Terrassen und Kaskaden. Optischer Mittelpunkt ist der vergoldete Springbrunnen mit der 30 Meter hoch aufsteigenden Fontäne.

 

Schloss Hohenschwangau

Das heutige Schloss Hohenschwangau ist von 1537 bis 1547 in die teilweise erhaltenen Außenmauern der Burg Schwanstein aus dem 14. Jahrhundert hineingebaut worden. Die viergeschossige, 1833–1837 außen wie innen neugotisch überformte Anlage des Hauptbaus mit gelber Fassadenfarbe verfügt über drei Rundtürme mit polygonalen Aufbauten, der Torbau ist dreigeschossig.

Im Hauptgebäude befindet sich heute ein Museum. 

 

Kloster Ettal

 

Das Kloster wurde von Kaiser Ludwig dem Bayern am 28. April 1330, dem Tag des heiligen Vitalis, im Graswangtal als Teil eines Gelöbnisses gegründet. Verbunden mit dem Gründungsgelübde waren auch ein Ausbau des Verkehrsweges nach Süden und die Erschließung der Gegend.

Als denkbares Gründungsmotiv Ludwigs wird angenommen, dass die Klostergründung neben dem Seelenheil des Kaisers auch der Sicherung des Handelsweges von Augsburg nach Verona dienen sollte.